Black Oar Studio · Maschinenraum 04

Fahrwerk Prüfstand

Das Hauptfahrwerk eines fiktiven zweimotorigen Turboprop-Flugzeugs, Bauteil für Bauteil. Ein Hydraulikzylinder schwenkt das Federbein über eine Knickstrebe mit Totpunktverriegelung in die Gondel, die Klappen laufen in fester Folge. Beim Aufsetzen rechnet ein Zwei-Massen-Modell Federweg, Kraft und Lastvielfaches.

L Bug R
0°Schwenkwinkel
Im Flug · Fahrwerk ausgefahren

Ziehen dreht · nach einem Klick zoomt das Mausrad · die Kamera „Seite" zeigt die Kinematik

Ablauf Ruhe

Betrieb

Landung geht nur mit ausgefahrenem und verriegeltem Fahrwerk.

Fahrwerkshebel
ausgefahreneingefahren
Gondel
3.5005.700 kg
sanft3,05 = Auslegung
1545 bar
Landung
Kamera
Anzeige im Cockpit
  • Ausgefahren und verriegelt, alle drei Fahrwerke
  • In Bewegung oder nicht verriegelt
  • Eingefahren und im Haken verriegelt

Hauptfahrwerk

Ausgefahren
Schwenkwinkel
0°
Einfahrzylinder
–
Federweg
–
Federbeinkraft
–
Spitzenkraft
–
Lastvielfaches
–
Federbein: Kraft über Weg–
  • Luftfeder statisch
  • Luftfeder beim Stoß
  • letzte Landung
Landestoß über der Zeitab Bodenkontakt
  • Kraft (kN, links)
  • Federweg (mm, rechts)
Statisch eingefedert
–
Max. Federweg
–
Reifen max.
–
Wirkungsgrad
–
EinfahrzylinderKraft über Schwenkwinkel

Datenblatt

Bauart
Hauptfahrwerk, fiktive Konstruktion für ein leichtes zweimotoriges Turboprop-Flugzeug
Einziehen
nach vorn, 90° Schwenk in die Triebwerksgondel, Klappen öffnen vorher und schließen danach
Federbein
Öl-Luft-Federbein, Kolben Ø 70 mm, Federweg 220 mm, Luftsäule 300 mm
Reifen
Ø 560 mm, progressive Kennlinie
Knickstrebe
500 + 460 mm, im ausgefahrenen Zustand 4° über dem Totpunkt verriegelt, gesichert durch Verriegelungsstrebe und Feder
Einfahrzylinder
Kolben Ø 40 mm, Hub 311 mm, Hebel 220 mm am Federbeinkopf
Bewegte Masse
70 kg (Federbein, Rad, Bremse)
Fahrtwind
65 m/s beim Ein- und Ausfahren
Aufsetzen
50 % der Landemasse auf diesem Fahrwerk, Auftrieb 2/3 des Gewichts, Rad dreht von 0 auf 42 m/s hoch
Am Boden
45 % der Masse statisch auf diesem Fahrwerk, Einfahren durch den Bodenschalter gesperrt

So rechnet das Modell

  1. Das Federbein dreht um den Drehzapfen. Knickstrebe, Verriegelungsstrebe und Drehmomentschere werden in jedem Bild als Gelenkvierecke über Kreisschnitte gelöst. Die Zylinderkraft ist das nötige Moment aus Gewicht und Fahrtwind, geteilt durch den Hebelarm des Zylinders.
  2. Die Luftfeder folgt p·Vⁿ = konst. mit n = 1,1 für die statische Einfederung und n = 1,3 beim Stoß. Das Öl strömt durch eine Drossel, F = k·v·|v|, beim Ausfedern viermal stärker gedämpft.
  3. Der Landestoß läuft als Zwei-Massen-Modell (Flugzeuganteil und Rad) in Schritten von 0,02 ms. Der Reifen ist eine progressive Feder mit leichter Dämpfung, das Rad wird über Reibung auf Rollgeschwindigkeit gebracht.
  4. Beim Notausfahren fehlt der Hydraulikdruck. Das Federbein fällt durch Schwerkraft und Fahrtwind, eine Drossel bremst es, die Feder zieht die Verriegelung über den Totpunkt. Die Klappen bleiben danach offen.
  5. Alle Maße sind plausibel gewählt, gehören aber zu keinem realen Flugzeug. Das Modell zeigt Prinzip und Größenordnung, es ersetzt keinen Nachweis.

Black Oar Studio

Ein Demonstrationsmodell aus dem Maschinenraum von Black Oar Studio. Keine Konstruktions- oder Einbauanleitung.

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